Marina Garden Signet

Marina Garden

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Wir – die DresdenBau GmbH – planen die Errichtung eines Wohnhausensembles an der Elbe mit 244 Ein- bis Fünfraumwohnungen und einer Tiefgarage auf dem Grundstück hinter der Villa am Puschkinplatz. Das Vorhaben wird geprägt durch elegant gestaltete und klassizistisch anmutende großstädtische Baukörper, welche sich um einen großzügigen Innenhof gruppieren.

Marina Garden Signet

Zu meiner Person und zur Veranlassung für diese Homepage:

Mein Name ist Regine Töberich. Ich bin Geschäftsführerin der DresdenBau GmbH und verantwortliche Architektin des Bauvorhabens Marina Garden.

In der Öffentlichkeit wird das Bauvorhaben der sog. Hafencity „heiß“ und kontrovers diskutiert. Unser Bauvorhaben Marina Garden liegt ebenfalls an der Leipziger Straße, ist in der Öffentlichkeit aber bisher weniger bekannt.

Dies möchte ich ändern. Dazu ist es mir wichtig, über Themen, die im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung an der Leipziger Straße diskutiert werden, sachlich zu informieren. Über Ihre Fragen, Anregungen und Meinungen zu meinen nun folgenden Ausführungen freue ich mich!

 

1.

Wird die Stadt Dresden in den nächsten Jahren einen öffentlichen Gebietsschutz errichten?

Nein. Ein öffentlicher Gebietsschutz liegt in der Zuständigkeit des Landes. Gemäß aktueller Aussage des Umweltministeriums wird es keine Beteiligung des Landes für einen öffentlichen Gebietsschutz geben. Ohne Landesmittel und ohne Beteiligung des Landes kann die Stadt Dresden nicht agieren. Zum einen sind im städtischen Haushalt keine öffentlichen Mittel für eine solche Maßnahme vorgesehen, zum anderen handelt es sich bei den Grundstücken zwischen der Marienbrücke und dem Alexander-Puschkin-Platz um private Grundstücke. Um einen öffentlichen Gebietsschutz zu realisieren, müssten diese Grundstücke enteignet werden, was, wenn überhaupt, nur im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens möglich ist, welches nur durch das Land durchgeführt werden kann.

2.

Gibt es eine Alternative zum öffentlichen Gebietsschutz?

Ja. Im Rahmen des Bauvorhabens Marina Garden soll eine Hochwasserschutztrasse auf Kosten der Investoren errichtet werden. Hierin liegt die eigentliche Besonderheit dieser Planung.

Zuerst sei jedoch hier ein Blick auf den Istzustand erlaubt. Das Grundstück liegt im Überschwemmungsgebiet. Es ist derzeit annähernd zu 100 % versiegelt, vollständig massiv bebaut und wird seit 10 Jahren an zahlreiche Firmen und den Verein Freiraum Elbtal vermietet und dem entsprechend umfangreich genutzt. In diesem Zusammenhang ist zunächst erst einmal anzumerken, dass bereits die derzeitige Nutzung erheblichen Retentionsraum in Anspruch nimmt. Die derzeit aufstehenden Gebäude verdrängen mehr Wasser, als dass dies die zukünftige Bebauung tut. Zudem erschweren die nicht hochwasserangepasste Bauweise sowie die Stellung der bestehenden baulichen Anlagen den Abfluss des Hochwassers.  Bodenverunreinigungen, Ausspülungen, Treibgut und Sperrmüll waren bei den beiden letzten großen Flutereignissen an der Tagesordnung. Es handelt sich also keineswegs um eine Oase des Umwelt- und Hochwasserschutzes, wie manche glauben machen wollen.

Die Planung sieht nun vor, dass zunächst ein den gesetzlichen Vorschriften entsprechender Objektschutz gewährleistet wird. Das heißt, es wird sichergestellt, dass das Objekt den Hochwasserabfluss nicht behindert, der verlorengehende Retentionsraum durch die geregelte Flutung der Garage ausgeglichen werden kann, eine hochwasserangepasste Bauweise mit einem Evakuierungsdeck und Sicherheitstreppenhäusern ausgeführt wird und andere Hochwasserschutzmaßnahmen durch das Vorhaben nicht gefährdet werden.

Gleichzeitig wird jedoch die der Elbe zugewandte Außenwand der Tiefgarage in der Bauart einer Hochwasserschutzwand errichtet, welche derart ausgebildet wird, dass sie mit vergleichbaren, noch zu errichtenden Anlagen auf benachbarten Grundstücken zu einer zusammenhängenden Hochwasserschutztrasse verknüpft werden kann.

Die Planung der Trassenführung der Hochwasserschutzwand entspricht der historischen Siedlungskante und dockt nach Osten an den Gebäuden des City Beach bzw. der Showboxx an. Im Westen nimmt sie die Linienführung der vorhandenen Wallanlage am Eselsnest auf. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt seitens der Nachbarn oder des Landes die Hochwassertrasse fortgesetzt wird, ist ein problemloses andocken zu beiden Seiten möglich. Im Projekt Marina Garden sind die Lagerflächen für den erforderlichen mobilen Flutschutz im Bereich von Verknüpfungen bereits vorgesehen.

Diese Lösung wurde und wird von dem Fachbüro CDM Smith in Leipzig geplant und wird zudem fachlich vom Lehrstuhl für Wasserbau der TU Dresden, maßgeblich hier von Herrn Prof. Dr. Stamm, begleitet. Zusammengefasst besteht hier nach Aussage der beteiligten Fachleute und Wissenschaftler die Möglichkeit, ein Leuchtturmprojekt zu schaffen, in welchem eine wirksame Hochwasserschutztrasse zum Schutz der Leipziger Straße ohne den Einsatz öffentlicher Mittel sowie ohne lange Genehmigungsverfahren geschaffen werden kann.

Diese Lösung kommt nicht nur dem Plangebiet sondern der gesamten Bebauung des Stadtteils Pieschen zu Gute, der in den vergangenen Jahren immer wieder unter Hochwasser zu leiden hatte.

 

3.

Geht durch die geplante Hochwasserschutztrasse Retentionsraum verloren oder gibt es negative hydraulische Auswirkungen?

Nein. Richtig ist, dass unser Grundstück wie auch die Leipziger Straße im Überschwemmungsgebiet liegt. Der Begriff Überschwemmungsgebiet definiert Gebiete, die im Rahmen eines Hochwasserereignisses überflutet werden. Dies ist nicht automatisch mit einem sinnvollen und wirksamen Retentionsraum gleich zu setzen. Das Grundstück Marina Garden liegt im Überschwemmungsgebiet, ist aber kein wirksamer Retentionsraum. Selbst wenn das Grundstück unbebaut wäre und nicht genutzt würde, wäre es aufgrund der Topographie zu Retentionszwecken nicht geeignet, da die Fläche im Falle eines hundertjährigen Hochwassers innerhalb von 6 Sekunden volllaufen würde und nicht steuernd in die Beeinflussung des Pegels eingreifen kann.

Im Gegenzug kann eine Überflutung der Fläche sogar erheblich negative Auswirkungen auf das Abströmverhalten des Hochwassers haben. Aufgrund der geringen Wassertiefe im Bereich des gegenständlichen Grundstücks und der großen Rauhigkeit (Gebäude, Bäume, Büsche, Gräser, Geländemodellierungen etc.) werden immer Verwirbelungen auftreten, welche zu Ablagerungen von Treibgut und größeren Schäden führen können und auch den eigentlichen Hochwasserabfluss beeinflussen können.

» zum Forschungsbericht der TU Dresden

4.

Wie sieht eine solche Hochwasserschutzwand aus? Zerstört sie optisch die Elblandschaft?

Eine solche Hochwasserschutzwand muss man sich folgendermaßen vorstellen:

Das Gelände des Bauvorhabens Marina Garden weist von der Leipziger Straße bis zur Elbe ein Gefälle von ca. 5 m auf. Auf gleicher Höhe wie dem Straßenniveau der Leipziger Straße entsteht die Einfahrt zur Tiefgarage des Bauvorhabens Marina Garden. Die Decke der Tiefgarage verläuft in einer Ebene in Richtung Elbe bis zur Achse der derzeitigen Sandsteinmauer. Hier entsteht eine Kante mit einer reichlich 3 m hohen Rückwand der Tiefgarage. In Blickrichtung zur Elbe wird sie mit Sandsteinen verkleidet. Von der Elbwiese bzw. dem Elbradweg führen Treppenanlagen auf das Niveau der Leipziger Straße. Natursteinwände sind typisch für die Elbansichten und entsprechend häufig zu finden, so z.B. auch flussaufwärts im Bereich des Körnerwegs und der Elbschlösser. Sie wirken nicht störend und fügen sich harmonisch in das Ortsbild ein.

5.

Was ist die Alternative zum Bauvorhaben Marina Garden? Entsteht der Pieschener Park?

Ein solches Vorhaben ist sicher interessant,  aber realitätsfern. Unser Grundstück müsste von der Stadt erst erworben und dann auf städtische Kosten eine Parkanlage angelegt und unterhalten werden. Der Stadthaushalt Dresden hat aber in den nächsten Jahren weitaus vordringlichere Aufgaben zu Schultern wie die noch notwendigen Ausgaben über 400 Millionen Euro für die Schulsanierungen oder der Umbau des Kulturpalastes sowie das Kunstkraftwerk Mitte beispielhaft zeigen.

6.

Kann der Verein Freiraum Elbtal auf dem Grundstück bleiben?

Die Voreigentümer unseres Grundstücks haben dem Verein Freiraum Elbtal im Rahmen eines befristeten Mietvertrages über sechs Jahre die Möglichkeit gegeben, sich künstlerisch, handwerklich und gärtnerisch zu betätigen. Dadurch wurde ermöglicht, ein vielseitiges Vereinsleben zu gestalten und zu pflegen. Dafür hat sich der Verein in einem Brief der damaligen Vorstände Frau Muth und Herr Billert auch ausdrücklich bedankt.

Der befristete Mietvertrag zwischen der Erbengemeinschaft Grumbt und dem Verein Freiraum Elbtal wurde zum 30. Juni 2013 fristgerecht gekündigt. Es ist nachzuvollziehen, dass die Mitglieder des Vereins Freiraum Elbtal nach sechsjähriger Nutzung des Geländes enttäuscht sind, nicht auf dem Gelände verbleiben zu können, aber bereits die Voreigentümer planten, das Grundstück mittelfristig einer anderen Nutzung zuzuführen.

8.

Werden die Elbwiesen und der Elbradweg für die Öffentlichkeit gesperrt?

Selbstverständlich bleibt der bisher öffentliche Teil des Grundstücks auch weiterhin öffentlich. Dies betrifft insbesondere den Elbradweg sowie die Elbwiesen. Aber auch auf dem übrigen Gelände, welches derzeit noch unter anderem von den Nutzern des Elbvereins genutzt wird, wird es zukünftig öffentliche Wegebeziehungen von der Elbe bis zur Leipziger Straße geben.

 

9.

Kann preiswerter Wohnraum auf dem Grundstück entstehen?

Bei den Wohnungen, die hier entstehen sollen, handelt es sich nicht um Eigentumswohnungen, sondern um Mietwohnungen.

Naturgemäß vermietet jeder Vermieter aufgrund der Ausstattung und der Lage seiner Wohnung zu dem Preis, den er am Markt erzielen kann. Der Mindestmietpreis ergibt sich aus den Baukosten, mindestens diese müssen durch entsprechende Mieteinnahmen refinanziert werden. Die Baukosten in Deutschland sind sehr hoch aufgrund der Anforderungen (DIN Normen) und des in Deutschland vorgeschriebenen Mindeststandards für Wohnräume. Das macht die Errichtung von Neubauten zu niedrigen Mieten von 6 oder 7 Euro Kaltmiete je Quadratmeter, die gerade der Zielgruppe gerecht würden, die über Einkommen über den Hartz IV- oder Wohngeldsätzen verfügen, aber unterhalb des Durchschnittseinkommens verdienen, ohne Subventionen nicht möglich.

Aus diesem Grund ist die staatliche Unterstützung des Wohnungsbaus notwendig. Der Staat zahlt z. B. Baukostenzuschüsse und zwar nicht für Luxuswohnungen, sondern für Wohnungen, die dem Mindeststandard entsprechen. Der Einsatz dieses politischen Förderinstrumentes steht dem Staat jederzeit zur Verfügung. Wie jeder private Investor auch kann der Staat (Bund, Land oder Kommune) auf dem Grundstücksmarkt agieren und Grundstücke kaufen oder eigene nutzen, um auf diesen mit Partnern und eigenem finanziellen Engagement preiswertere Wohnungen zu errichten. Eine weitere Möglichkeit – und deutlich preiswerter – sind direkte Mietzuschüsse (ähnlich den Kosten der Unterkunft (KdU) oder des Wohngeldes) an Mieter mit geringem Einkommen.

Ein positiver Zusammenhang zwischen der möglichen Verhinderung einer privaten hochwertigen Wohnbebauung wie Marina Garden, die im Übrigen durch den Stadtrat im Rahmen des Aufstellungsbeschlusses des B-Plans 357 der „hochwertiges Wohnen“ fordert, vorgegeben ist, und einem Wohnprojekt zur Schaffung von preiswertem Wohnraum, welches zuerst Aufgabe des Staates (Bund, Land, Kommune) ist und nur von diesem bewerkstelligt werden kann, besteht nicht.

Im Gegenteil. Die Verhinderung privater hochwertiger Wohnprojekte schafft keinen preiswerten Wohnraum. Es ist in der Praxis so, dass jede entstehende Mietwohnung den Wohnungsmarkt, egal, in welchem Preissegment sie gebaut wird, entlastet. Je mehr Wohnungen auf dem Markt verfügbar sind, desto niedriger wird tendenziell der Preis. Vor diesem Hintergrund bestehen mehrere wohnungsbaupolitische Förderinstrumente. Zum einen die staatlichen Baukostenzuschüsse (teuer) im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus, zum anderen die Mietkostenzuschüsse für Mieter mit geringem Einkommen und ferner die SonderAfA im Rahmen des nicht mietpreisgebundenen Wohnungsbaus.

10.

Hat ein „Nein“ zum Bauvorhaben Marina Garden negative Auswirkungen für Dresden?

Der Stadtrat hat 2010 mehrheitlich den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan 357 verabschiedet, der „Hochwertiges Wohnen und Arbeiten“ für dieses Gebiet vorsieht. Auf dieser Grundlage haben Politik und Verwaltung vier Jahre lang kontinuierlich gearbeitet, Folge waren mehrere hierauf basierende weitere Stadtratsbeschlüsse. Das Hochwasser 2013, so schlimm dieses Ereignis für die Betroffenen auch war und teilweise noch ist, hat an der bestehenden Gesetzeslage (Wasserhaushaltsgesetz/ Bundesgesetz), die Bauen im Überschwemmungsgebiet regelt, nichts geändert. Nach wie vor besteht der rechtlich gesicherte Anspruch der Investoren zu Bauen. Der Bürger, ob im Bereich des Einfamilienhausbaus oder als Unternehmen im Bereich größerer Bauvorhaben muss sich auf erklärtes, dokumentiertes und schlüssiges Handeln von Politik und Verwaltung verlassen können. Darauf hat jeder einen Anspruch.

Kommentare

Endlich mal jemand der sich was traut und nicht das Duckmäusertum pflegt. Frau Töberich‘s souveräne Kritiken an den herrschenden Zuständen im politischen Dresden – als gute Diagnostikerin – sind ein positives Beispiel für gelebte Demokratie. Das Nicht-Gefällige und leider Unzeitgemäße wird in Dresden gebraucht.


Es ist geradezu erschreckend, mit welcher Überheblichkeit und Selbstgefälligkeit das linke Establishment in Dresden Investitionen in Größenordnungen verhindert und somit Arbeitsplätze vernichtet. Anscheinend gilt bei den Rot Rot Grünen noch immer der alte Spruch: Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein……


Tolle Anzeige in der SZ….. Respekt!… Schön wenn mal jemand Klartext redet.
Beste Grüße
Sven Liebisch, Dresden


Ich frage mich, was ein Gebietsschutz um Ihr Vorhaben bringt, wenn er rechts und links nicht existiert? Das Wasser wird reinlaufen. Und leider wissen wir seit 2013, dass die „Jahrhundert“flut von 2002 leider ein Ereignis ist, das sich alle Dekade wiederholen wird. Die Anzahl extremer Wetterereignisse nimmt leider stetig zu, denn ab.

Auch wenn Sie die Schäden durch private Versicherungen abdecken wollen, funktionieren auch Versicherungen nach dem Prinzip, dass viele Beitragszahler für Schäden weniger aufkommen. Es dürfte schwer werden, nach dem ersten oder zweiten Fluten der Tiefgarage diese noch versichert zu bekommen. Denn auch Versicherungen müssen wirtschaftlich arbeiten. Und spätestens dann wird der Ruf nach öffentlichen Hilfen und sei es in Form von zinsgünstigen SAB-Krediten laut werden. Dann darf die Allgemeinheit wieder einspringen.

Wenn Sie wirklich Gutes für den Dresdner Wohnungsmarkt tun wollen, dann zögern Sie nicht, sich im Wohnungsbau im mittleren Preis-Segment zu engagieren. In der Johannstadt gibt es sicher noch viele Areale, die entwickelt werden können.

PS: Eine Mehrheit der DresdnerInnen hat einen politischen Wechsel im Stadtrat gewollt. Das sollten auch Sie akzeptieren!


Klasse Homepage und toller Artikel in der Sächsischen Zeitung! Hoffentlich nehmen Hafencity und Marina Garden endlich Gestalt an. Wir waren gerade in Schweden, dort haben wir ein halbes Dutzend sehr gelungener „Hafencitys“ in Stockholm, Göteborg und Malmö genau unter die Lupe genommen. Auch wenn es dort größere Dimensionen waren, könnten sie als Vorbild und zur Überzeugung ewiger Dresdner Bedenkenträger dienen: alle hatten durchgehend freien Uferzugang, Rad- und Spazierwege, Spiel- und Ruheplätze, Cafés und oft auch Läden, natürlich auch Yachthäfen und vielfach Fähranlegestellen. Mein „Fotofinger“ konnte einfach nicht stillhalten!


Als wir zurück waren, erlebten wir wieder das Dresdner Provinztheater. Bitte durchhalten, Dresden braucht auch so ein Viertel!


Alles Augenwischerei: Frau Regina Töberich interessiert die Kohle, die Sie mit dem Projekt verdient und die Gegner die schöne Aussicht die sie mit dem Projekt verlieren. Ich sehe mich eher auf der Seite derer, die die schöne Aussicht verlieren (da ich nicht zu den wenigen privilegierten gehöre, die sich die schöne Aussicht aus dem Wohnzimmerfenster leisten könnte). Nun suchen beide Seiten Gründe um sich ins rechte Licht zu rücken.


@Baumgärtel: Warum braucht Dresden so ein Viertel? Bisher ging’s doch auch ohne und dass schon seit über 800 Jahren. Und was ist so klasse an einem Artikel, der einseitig die Interessen einer Partei verteidigt?
@Eingeborener Dresdner: Gewinne werden privatisiert – Verluste werden sozialisiert.


Sehr geeherte Frau Töberich.
Ich finde diesen Ihren Internet-Auftritt sehr ansprechend und bin froh, dass Sie darin die Möglichkeit zur scheinbar ungefilterten Kommentierung anbieten. Kommunikation halte ich für sehr wichtig, auch und gerade wenn es um Stadtplanung geht wie an dieser Stelle.
Allerdings wünschte ich mir, Sie würden mutwillige Falschdarstellungen unterlassen. So finde ich es nicht angemessen, die aktuellen städtischen Planungen im Quartier als feindlichen Akt gegen Investor_innen oder Grundstückseigentümer_innen zu behaupten. Wie Sie wissen, finden Gespräche mit allen Interessengruppen statt – so auch Ihnen.
Auch ist es nicht richtig, dass die Aufstellung eines Bebauungsplanes ein ungezügeltes Bebauen der elbnahen Grundstücke vorsah, was nun „plötzlich“ unterbunden werden soll. Vielmehr dient eine koordinierte Gebietsplanung der Abwägung wichtiger öffentlicher Belange. Spätestens seit dem Hochwasser 2013 ist auch in Dresden klar, dass grundsätzlich die bauliche Verdichtung von Flussufern und die Art und Weise von Hochwasserschutzmaßnahmen überdacht werden muss, da künftig häufiger und stärkere Flusshochwasser erwarten werden müssen als in den vergangenen Jahrzehnten. Klimastudien und auch die sich ändernde Europa- und Bundespolitik auf diesem Gebiet belegen dies.
Verwunderlich finde ich auch, dass Sie sich als Investorin mit dem „gemeinen Häuslebauer“ auf eine Stufe stellen wollen. Jene wohnen in ihren Häusern und tragen alle Risiken, die ein Grundstück am Wasser mit sich bringt. Unterstützt werden sie im Flutfall teils durch staatliche Fluthilfe, teils müssen Sie entstandene Verluste selbst ausgleichen.
Sie hingegen planen ein Projekt, das Sie selber gar nicht umsetzen werden sondern an eine Baufirma verkaufen wollen. Sicher planen Sie auch nicht, selbst wiederum die entstandenen Häuser „zurück“zukaufen und dann unterzuvermieten oder gar darin zu wohnen. Wer trägt in diesem Fall die Verantwortung für die zu erwartenden Schäden an Menschen, Häusern und Landschaft? Die öffentliche Hand trägt sie. Und genau darum macht es auch Sinn, wenn die öffentliche Hand die Sinnhaftigkeit der Bebauung genau prüft und abwägt.
Was den Freiraum Elbtal angeht: der ansässige Verein thematisiert zu Recht die prekäre Situation für Kreative und Kulturprojekte in Dresden. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geklärt ist, ob eine Neubebauung des Grundstücks überhaupt zulässig ist, entsteht kein Verlust für die Eigentümer oder Sie, wenn der Kulturverein solange auf dem Grundstück verbleibt bis diese Fragen geklärt sind. Der Verein bemühte sich regelmäßig um Gespräche mit den Eigentümern, um hier gegenseitiges Verständnis und Gehör für sein Anliegen zu finden. Leider wurden diese Gesprächsgesuche nicht erwidert und stattdessen sehr schnell mit einer Räumungsklage quitiert – das Landgericht beschied den Rechtsstreit kürzlich zugunsten des Vereins. Jedoch steht eine Räumung weiterhin im Raum, wie Sie wissen.
Fraglich ist, ob im Falle einer Räumung der Akteure vor Ort die Dresdenbau GmbH tatsächlich ihre Pläne wird realisieren können. Relativ sicher ist hingegen, dass dies dem öffentlichen Ansehen Ihrer Firma in Dresden nicht gerade förderlich sein dürfte. Ist es das wert?


Frau Töberich schreibt: „Jede gebaute Wohnung entlastet den Wohnungsmarkt, dies gilt auch für höherpreisige Wohnungen. Je größer das Angebot, desto niedriger der Preis.“ und ist sich leider nicht zu schade, mit solch einfachen und falschen Rechnungen auf Dummenfang zu gehen. In Hamburg, München, Berlin und vielen weiteren Großstädten läßt sich lebhaft beobachten, wozu der Bau von höherpreisigen Wohnungen führt – Mietpreissteigerungen ins Endlose, Verdrängung der ursprünglichen Wohnbevölkerung aus ihren Vierteln, da die Miete nicht mehr bezahlbar ist, Verlust an Vielfalt und Kultur in vormals lebendigen Wohnvierteln, in denen nun eine homogene, einkommenstarke neue Wohnbevölkerung wohnt, gerne auch in „gated communities“. Ich möchte das nicht in Pieschen (wie auch nirgendwo anders). Wohnraum schaffen ja, aber bitte im Sinne der Allgemeinheit und lebendiger Stadtviertel, nicht im Sinne der wenigen, die sich das leisten können. Ich möchte, dass die Miete in Pieschen weiterhin bezahlbar bleibt, indem eben keine Luxusprojekte vor Ort angesiedelt werden, ich möchte Kultur und Vielfalt im Stadtteil und unterstütze deshalb den Erhalt des Freiraum Elbtal und ich möchte einen wirklich wirksamen Hochwasserschutz und keine neuen Bauprojekte, die vorgaukeln, sie würden genau das Richtige für die Elbe tun, die aber in Wirklichkeit nur ihre Profitinteressen verfolgen.


Marina Garden versteckt sich hinter der Politik und versucht, verschiedene gesellschaftliche Akteure gegeneinander auszuspielen.

Aber Kapitalismus baut nun mal darauf auf, daß das Streben nach finanziellem Profit für die meisten Menschen einen sehr hohen Stellenwert hat.


Es ist bedrückend erleben zu müssen, dass eine Politikerin/Stadträtin in Dresden, deren Denken offensichtlich u.a. auf marxistischer Dialektik basiert, Zitat internet: „Der größte Feind des Anarchistischen Kommunisten ist der Kommunistische Anarchist“, die willkürliche Enteignung Dritter und bedingungslose Alimentierung der eigenen „Freiraum“ Interessen in einer Demokratie öffentlich fordern kann und darf. Diese gewünschte Alimentierung ist denkwürdigerweise unbedingt gleichzusetzen mit Profitmaximierung unter völliger Verachtung des Privateigentums Dritter. Dies zum „non profit“ Verein.
Der widerrechtliche Verbleib auf dem besetzten Grundstück soll trotz eines rechtskräftigen Gerichtsurteiles, welches den Verein zur Räumung zum Jahresende 2014 der sich im Privateigentum befindlichen Grundstücke verpflichtet, offensichtlich politisch erzwungen werden. Demokratie ist ja auch doof, wenn die anderen vor Gericht gewinnen. Warum gibt es eigentlich niemanden zu denken dass der Verein mit allen Mitteln versucht die Dresden Bau Bebauung zu verhindern mit dem Ziel, auf diesem „gefährlichen“ Grundstück zu bleiben-ohne selber zu kaufen (!!)-und dann aber dort aberwitzigerweise selbst umfangreich zu bauen? Geplant ist vom Verein der Bau eines Hostels, eines Cafes, eines Konzertsaals, ein Blockheizkraftwerk, sogar ein KINDERGARTEN. Nachzulesen in der SZ vom 25.06.2014. Kindergarten im Hochwasser, warum schreit niemand auf? Alles natürlich bezahlt von Spendengeldern und Fördermitteln, selbstverständlich. Das nennt man Profitmaximierung pur!
Egal was Frau Muth als Vorstand vom Verein Freiraum Elbtal tut oder sagt, es wird regelmäßig von allen Zeitungen in Dresden positiv und völlig kritiklos über sie berichtet. Fast wöchentlich ist sie zu Gast in den Gazetten. Wäre ja nicht problematisch, wenn sie nicht immer die gleichen absurden Forderungen von sich geben würde. Die Medien wären im Sinne eines ausgewogenen Journalismus aber gut beraten, die offenkundige Verharmlosung eines tiefgreifenden Problems in Dresden nicht tendenziell zu einseitig darzustellen.
Guten Extremismus gibt es nämlich nicht, weder von links noch von rechts.
Die zahlenmäßig kleine, aber überlaute Antifa und Anarchistische Freiraum Elbtal Gruppe unter der Führung von Frau Muth vermittelt mitunter fast den Eindruck, dass Lynchjustiz vor Demokratie geht. Es brüllt sich die Speerspitze der einfordernden Toleranz öffentlich die Seele aus dem Leib um ihre Forderungen erfüllt zu bekommen nach dem Motto dass Räder, die am lautesten quietschen, am besten geschmiert werden.
Eine Demokratie lebt von Demokraten – und davon, dass sie sich gegen Extremisten jeglicher Couleur mit rechtsstaatlichen Mitteln zur Wehr setzen kann. Auch wenn sie sich als „Künstler“ tarnen. Das Verhalten von Frau Muth lässt den Schluss zu, dass auch in ihrer Dresdner Stadtratsfraktion der Linken solche Haltungen punktuell mehrheitsfähig sind. Stadträte stehen aber nicht über Recht und Gesetz. Ihr Mandat allein schützt aber auch bekanntlich nicht vor extremistischer Gesinnung. Regelmäßig wünscht man sich in der medialen Berichterstattung daher mehr Ausgewogenheit und weniger insgeheime oder gar offene Unterstützung linksradikaler Strömungen. Manch Dresdner Redakteur sollte sich Hanns Joachim Friedrichs Leitsatz zu eigen machen: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“
Vom „Freiraum“ werden bewußt demokratische und rechtstaatliche Prinzipen ausgetrickst, ständig Unwahrheiten verbreitet und ohne Scham Gesetze gebrochen, wohl nur um letztlich das anfängliche zeitlich begrenzte Mietverhältnis in einen dauerhaften Verbleib in Form einer Eigentümerstellung zu wandeln, aber ohne selber zu kaufen und sich somit selbst zu bereichern, also wie immer auf Kosten anderer, selbstverständlich. Zitat Freiraum: „Arbeit ist Verschwendung von Lebenszeit, wir leben von Spenden“. Schuldig an allem sind grundsätzlich wie immer die anderen, nämlich in diesem Fall die Eigentümer der privaten Grundstücke, wohl auch das böse Gericht, obwohl man selber sogar in aller Öffentlichkeit quasi vor laufender Kamera die Regeln bricht.
Die Dialektik vom „Freiraum“ ist und bleibt idealistischer Unsinn, aber die geistige Belanglosigkeit ist erschütternd und gefällt sich in Plattheiten und ausschließlich simplen egoistischen „Lösungen“. Orientiert sich daran der neue Dresdner Stadtrat? Armes Dresden.


Sowohl dieser Internetauftritt, als auch die Anzeige in der Sächsischen Zeitung verfälschen derart die Situation und die Realität, dass es beinah unerträglich ist. Soziale gewachsene Strukturen in einem Viertel, in das nach der beinahe totsanierten Neustadt und Hechtviertel endlich viele ehemalige BewohnerInnen der Neustadt und anderer Viertel, aus denen sie vertreiben wurden, ein zu Hause gefunden haben, werden mit mehreren Großprojekten auf kleinem Raum zubetoniert. Damit wird das Viertel allein für Besserverdienende aufgewertet. Für den Marina Garden und die Hafencity werden viele auch große und alte Bäume gefällt werden müssen, unzählige heimische nützliche Pflanzen und Behausungen von Tieren zerstört werden, Räume und Orte zum Leben und Arbeiten von über 100 alternativen, freischaffenden und künstlerisch tätigigen Menschen zerstört und all das nur für den Profit und die Gier nach Geld.
Es ist traurig, dass Dresden die letzten Jahrzehnte globaler Stadtentwicklung einfach weiterhin konsequent und starrsinnig ignoriert. Damit wird das Viertel und die Stadt insgesamt immer homogener und Ärger und Widerstände werden zunehmen,für die die Stadt Dresden und ihrer politischen VertreterInnen verantwortlich sind. Eine unsoziale Wohnungs- und Stadtpolitik führt früher oder später zwangsläufig zu Ausschreitungen. Die allein daher rühren, dass die Lebensrealitäten unzähliger Menschen ignoriert werden. Nicht irgendwelche Extremisten sind an Protesten und ihren Auswirkungen schuld, sondern die politischen EntscheidungsträgerInnen und InvestorInnen, wie Frau Töberich.


Sehr geehrte Larissa,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider erläutern Sie in keiner Weise, welchen Inhalt ich im Rahmen des Internetauftritts oder der Anzeige in der SZ verfälscht haben soll, so dass ich hierauf leider auch nicht näher eingehen kann. Ihre darüber hinausgehenden Ausführungen und ihr damit verbundenes Anliegen, kann ich dem Grunde nach jedoch verstehen.
Leider verkennen Sie dabei aber zwei Sachverhalte:

1. Bei dem Grundstück der DresdenBau, auf dem das Wohnquatier Marina Garden entstehen soll, handelt es sich um eine Industriebrache. Die Bauaufsicht der Stadt Dresden hat jegliche Nutzung dieses Areals für Wohnzwecke, sowie für Veranstaltungen untersagt, da die Ruinen stark einsturzgefährdet sind. Es handelt sich hier keinesfalls, wie Sie fälschlich annehmen, um eine „Künstleroase“ oder überhaupt um einen Ort, der geeignet wäre, für kreatives Schaffen und der Begegnung von Menschen.

2. Das Grundstück befindet sich im Privateigentum. Die Vorbesitzer haben aus reiner Gefälligkeit das Grundstück zur Nutzung dem Verein Freiraum Elbtal überlassen. Von Anfang an stand fest, dass es sich hier lediglich um eine Zwischennutzung handelt. Der Mietvertrag wurde im Mai 2012 zum Juni 2013 durch die Alteigentümer fristgerecht gekündigt. Aufgrund einer gerichtlichen „Aussage“, die Mitglieder des Vereins gemacht haben, wurde in der daraus resultierenden Konsequenz, wegen eines Formfehlers die Kündigung vom Gericht als unwirksam erklärt und die Alteigentümer mussten erneut eine Kündigung aussprechen. Diese ist zum 31.12.2014 wirksam. Den Mitgliedern und deren politischen Unterstützern ist seit nunmehr 2 1/2 Jahren bekannt, das ein weiterer Verbleib auf dem Grundstück nicht möglich ist. Wenn es dem Verein nicht möglich war, ein Ausweichquartier in dieser Zeit zu finden, dann ist dieser bedauerliche Umstand zunächst, wie dies auch für jede andere Privatperson oder jeden anderen Verein gilt, vom Verein selbst zu bewältigen, bestenfalls im zweiten Schritt kann die Stadt Dresden hierfür in die Verantwortung genommen werden, keinesfalls aber private Eigentümer. Ich kann mir nicht vorstellen, sehr geehrter Larissa, dass Sie der Meinung sind, es wäre mit unseren Rechtsstaatlichen Prinzipien in Einklang zu bringen, wenn Privateigentümer enteignet würden, um dieses Eigentum dann anderen privaten Personen oder Vereinen zur Nutzung zu überlassen, denn nichts anderes wäre die folgerichtige Konsequenz aus Ihrem Kommentar.

Mit freundlichen Grüßen
Regine Töberich


Sind die Gipsfiguren in der obigen Visualisierung ernst gemeint?


…Edel


Warum nutzen sie nicht andere Freiflächen in der Stadt Dresden, z.B. in der Friedrichstadt, wo es ebenfalls viele Industriebrachen gibt? Warum so ein wunderschönes Stückchen Erde an der Elbe durch solch eine Architektur zu verschandeln, und damit Mensch und Tier Lebensraum und Freiraum zu nehmen? Ich mag es so wie es ist und bin genau aus diesen Gründen auch nach Pieschen gezogen…


Marina Garden, Globus und Co sind nichts anderes als die Löbtau-Passage und das neue Haus auf der anderen Seite der Kesselsdorfer Straße.
Was kam in die Löbtau Passage rein? Ein Bäcker, ein Fleischer, eine Apotheke, eine Drogerie. Was kommt in das neue Haus rein.
Ein Bäcker, ein Fleischer, eine Apotheke, eine Drogerie. Kein Wunder, dass ich den Spaß an Großprojekten verloren habe.


Ganz ehrlich: ich hab lieber ne alte Vorkriegsbaracke mit „linkem Gesocks“, die den Laden selbständig aufräumen und in Schuss halten in meiner Nähe, den ich betreten kann, wann ich will, um mich zu treffen, mit wem ich will – und wenn die n Fest machen, ist die halbe Stadt da – als einen Protzbau, der zu einem möglichst qm-Preis an Leute, die es sich leisten können mit nem Schild „Privatbesitz – betreten verboten, Eltern haften für ihre Kinder“, der jedes Jahr absäuft, weil er bis zum Ufer der Elbe bei Normalpegel gebaut ist und von einem Investor dahingeschissen wurde – ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein -, um den eigenen Geldbeutel maximal aufzufüllen, um sich dann vor Eintreten sämtlicher damit verbundener Konsequenzen aus dem Staub zu machen. Von mir aus könnt ihr euch alle mal verpissen mit eurem „unser schönes Dresden“ – als wenn UNS Anwohner irgendjemand fragen würde. Die Orosz und ihre Clique ist nicht umsonst abgewählt worden und nur deswegen habt ihr Investoren jetzt n Problem. Ohne die CDU hättet ihr eure Bauvorhaben nämlich nie durchgekriegt und jetzt kriegt ihr endlich mal die Rechnung für eure Frechheiten!


SZ Chefredaktion
Sehr geehrter Herr Vetterick,

seit längerem verfolge ich die Berichterstattung über die Hafencity.

Zum wiederholten Mal tauchen in Ihrer Tageszeitung Anzeigen auf, deren Inhalt ich mit Empörung zur Kenntnis nehmen muss. Ich beziehe mich im speziellen auf die 2. von mir zur Kenntnis genommene Anzeige der Dresden Bau Projekt Marina Garden City GmbH der Samstagsausgabe Dresden vom 8.11.14. Die Informationen der Anzeige beinhalten ausreichend Material für einen politischen Skandal erheblicher Größenordnung für unsere Stadt. Ich halte Frau Töberich nicht für geistig umnachtet oder größenwahnsinnig, dass sie die Verbreitung der Information in Ihrem Blatt „kauft“. Wo ist aber bitte die adäquate sauber recherchierte Berichterstattung Ihrer Zeitung, die diese Argumente entkräftet. Oder auch bestätigt? Auch wenn es Ihnen bzw. Ihrer übergeordneten „politischen Struktur“ nicht gefallen mag? Außer randglossenartigen Kurzberichten, dass ein Stadtrat mal eben eine millionenschwere Investition in der Stadt stoppen will bzw. gestoppt hat, findet sich kaum Information.

Welche Art von Informationspolitik vertritt Ihre Zeitung?

Offensichtlich mag man in der Stadt und in Ihrer Zeitung gewissen Tatsachen nicht ins Auge schauen und diese veröffentlichen. Aber für eine (sicher sehr teuer erkaufte) Anzeige wird dann gedruckt, was bezahlt ist. Nach dem Motto „Geld stinkt nicht“.

Ich möchte mich nicht weiter zur aktuellen Anzeige der Frau Töberich auslassen. Bereits die Anzeige vom 20.9.14 und die folgende Berichterstattung hatten mich zur Kommentierung angeregt. Jedoch habe ich mich mit der Übersendung des spontan niedergeschriebenen Kommentars zurückgehalten, da ich mich für nicht ausreichend informiert hielt. Nach der neuerlichen Anzeige aber möchte ich Ihnen die meine Argumente vom September nicht mehr vorenthalten.

22.9.14: Zur Anzeige der Dresden Bau Projekt Marina Garden City GmbH vom 20.9.14 und der Berichterstattung vom 22.9.14 „Freiraum statt Marina Garden“ kann ich mich eines Kommentars nicht enthalten.

Die Anzeige (vermutlich gekauft im hoch 4-stelligen Eurobereich) von Frau Geschäftsführerin Töberich vom Sa 20.9. ist eine exzellent inhaltlich und fachlich zusammengefasste, verständliche Darstellung eines Problems in unserer Stadt. So etwas sollte ich von Journalisten der „meistgelesene(n) Tageszeitung“ einer Landeshauptstadt eines Freistaats erwarten dürfen. Aber offenbar muss diese Art der Informationsverbreitung beim Informationsträger (also Ihnen) teuer gekauft werden.

Statt dessen bedienen Sie mit dem Artikel vom Montag (als kurzfristige Antwort auf die Anzeige?) die soziale Neiddebatte und drücken auf die Tränendrüse für kleinere Kulturinitiativen (merkwürdiger Weise in genau dem selben Halbseitenformat). Ja, wir brauchen die kleinen Initiativen und Nischenengagements abseits des hochsubventionierten, staatlichen Kulturbetriebs in Sichtweite der Fläche. Aber bitte in vernünftiger Relation und nicht als Blockade-Argument für innerstädtische Entwicklungsflächen. Denken Sie wirklich, dass ein Kreativ-Verein auch nur ansatzweise in der Lage ist, diese innerstädtischen Flächen mit einer nachhaltigen Wertschöpfung zu aktivieren und dabei so teure Investitionen wie den erforderlichen Hochwasserschutz zu stemmen? Mit Töpferkurs und Spendentopf? Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen es nicht zulassen, dass der Verein das Grundstück weiter nutzen kann, dann hilft das Wunschdenken nicht weiter.

Für wie naiv halten Sie Ihre Leser, dass solche Artikel den Raum einer halben Seite einnehmen dürfen? Als jahrelanger Abonnent Ihrer Zeitung und Multiplikator durch Aushang im Wartezimmer bin ich höchst befremdet von dieser Art Informationspolitik.

Da größere Gewerbe oder Industrieansiedlungen nicht in Sicht sind, sollten wir froh sein, wenn in unserer Stadt jahrzehntelang vergammelte Industrie- und Innenstadtbrachen endlich einer nachhaltigen, großstädtischen Nutzung zugeführt werden. Dazu braucht es solvente Investoren und deren Nachkäufer, die (neben den enormen Kaufpreisen, Nebenerwerbskosten, Gewerbesteuern und den Wertschöpfungen der Bauleistungen) ihrerseits Geld in die allzeit klamme Stadtkasse spülen, indem sie dann hier u.a. z.B. Kultur konsumieren. Die Beispiele Marina Garden, Hafencity und Herzogin Garten zeigen, wie man mit Leuten umgeht, die hier Visionen umsetzen.

Bitte setzen Sie sich als Zeitung dafür ein, dass „Otto N.“ den unschätzbaren Wert solcher Investitionen begreift und nicht die übliche „Die da oben-Neid-Debatte “ anstimmt. Artikel wie der vom 22.9. helfen dabei wahrlich nicht.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte keine Partei ergreifen für oder gegen das Projekt. Das steht mir nicht zu. Mich stört, dass die Informationen hierzu entweder zurückgehalten werden oder aber „gegen Bares“ in die Zeitung gelangen müssen. Von Ihnen als „meistgelesene Tageszeitung“ erwarte ich, dass Sie sich kurzfristig mit den erhobenen Vorwürfen gegen unseren Stadtrat beschäftigen und darüber objektiv berichten.

Sollte ich bis Jahresende keine objektive Berichterstattung darüber finden, werde ich mein Abonnement Ihrer Zeitung kündigen. Sicher ist ein Abo mehr oder weniger kein Verlust. Da ich Ihre Zeitung aber in bewusster Ablehnung von üblicher Wartezimmerverdummung von Boulevard und Lesekreis-Heftchen aushänge, sehe ich mich auch als Multiplikator Ihrer Informationen für Nicht-Käufer/Nicht-Abonnenten/Nichtleser/Passivkonsumenten. Die Methode „Sachinfo für Cash oder Hofberichterstattung“ lehne ich ab und werde nicht zu deren Weiterverbreitung beitragen.

Mit freundlichen Grüßen

(Name der Redaktion bekannt)


Hallo zusammen, also wenn ich die Kommentare so lese, dann fällt mir auf, dass es hier zunehmend überhaupt nicht mehr um Sachargumente geht. Das liest sich wie eine Neiddebatte. Warum z.B., Lucas, soll es keine Wohnungen für die sogenannten Besserverdienenden geben? Zumal mit Besserverdienenden aus Deiner Sicht ja wahrscheinlich jeder gemeint ist, der nach 40 Jahren Arbeit seine bescheidene Eigentumswohnung abbezahlt hat. Ich finde es schrecklich, dass die Linken ständig Benzin ins Feuer giessen, um den Neid noch mehr anzufachen. Die Politik sollte das Volk zur Einheit ermahnen und nicht Zwietracht schüren, ist meine Meinung.


Liebe Mandy, ich bin ganz Deiner Meinung. Neid ist hier anscheinend weit verbreitet. Neid ist eine Eigenschaft, die demotiviert, die antreibt, Negatives zu tun. Für die missgünstigen Gefühle die hier ausgelebt werden, wird die Marina oder Hafen City doch nur als Vorwand für die jeweils eigene hinkende Argumentation herangezogen, es scheint einen tiefsitzenden Groll gegen erfolgreiche oder vermeintlich gut verdienende Zeitgenossen zu geben. Diese Missgunst ist meistens aufgrund persönlicher Defizite so fürchterlich destruktiv. Oft lese ich auch Schlagworte die geistlos dahin geplappert werden. Als Sohn eines Unternehmers weiß ich, wenn man Tag und Nacht arbeitet und Erfolg hat, erntet man Missgunst. Höre: Sozial ist nicht der, der verteilt, sondern der, der dafür sorgt, dass es was zu verteilen gibt, also die Unternehmen, weil sie Arbeitsplätze schaffen und weil sie Gewinn erwirtschaften. Jawohl. Ein Unternehmen ohne Profit ist unsozial, Betriebswirtschaft, liebe Leute, erstes Semester. Mal nachdenken, bitte. Aber verteilen würde man dann diesen schlimmen Profit natürlich trotzdem sehr gerne. Warum übergeben wir dem Staat nicht gleich die Herrschaft, ach nee, hatten wir ja schon mal, war nicht so gut. Verkannt wird auch, dass mit jeder selbständigen Tätigkeit immer ein großes unternehmerisches und privates Risiko verbunden ist. Die Marina ist wohl ein gutes Beispiel. Man tut hier so, als fließe Frau Töberich ihr Geld einfach so zu. Aber das stimmt nicht. Der Unternehmer opfert ein Teil seines Lebens einem Ziel, und er geht ein hohes Risiko ein, dass die Sache schief geht. Ist das eure Sache auch? Ich wette, dass keiner der hier lästert, je ein erfolgreiches Startup gegründet hat und mutig ins Risiko gegangen ist. Alle Unternehmer aber haben zuvor für ihre Idee hart geackert, haben Jahrzehnte Arbeit investiert und was bietet ihr? Unsachliche Argumente, teils dümmliches Geschwätz und Häme.


Bravo Maik, schön dass sich mal jemand traut auch die Unternehmerseite zu vertreten. Ich hab mich auch vor 5 Jahren selbstständig gemacht und ich kann Dir nur beipflichten. Mein Tag hat nicht nur oft 16 Stunden und die Woche 7 Tage, sondern es ist vor allem das Risiko, dass damit verbunden ist. Jeden Monat muss genug Geld dasein, um die Existenzgründungskredite zu zahlen, die Rechnungen der Lieferanten und natürlich auch die Gehälter der Mitarbeiter. Ich weiss was Existenzangst ist, kenne schlaflose Nächte und durchgeschwitzte Kopfkissen, weil die Sorgen einen plagen. Trotzdem, ich hab nie aufgegeben und ich bin stolz, dass ich mitlerweile 3 Arbeitsplätze geschaffen habe und alles aus eigener Kraft hinbekommen habe. Und wenn ich mir in ein paar Jahren dann hoffentlich auch mal etwas leisten kann, dann hab ich es mir verdient und es niemandem weggenommen. Aber statt das der Daumen der anderen dann hoch geht, aus Respekt vor dem was ich geleiststet habe und vielleicht auch als Vorbild für andere, werd ich mich wohl auch anpöbeln lassen müssen. In Deutschland werden leider all die Leistungsträger verpönt, warum eigentlich, was ist schlimm daran Leistung zu bringen, davon profitieren doch letztlich alle! Und wenn ich es mir leisten kann, werde ich mir auch ne schicke Wohnung in der Marina Garden kaufen und wenn nicht, ist es auch gut, aber dann peste ich nicht die an, die dort wohnen.


sehr geehrte frau töberich,

wie ist eigentlich der stand bezügl. „der räumung“ des geländes, welches der „freiraum“ momentan nutzt?
sollte nicht am 31.12.2014 eine räumung durch „freiraum“ erfolgt sein?

ich würde mich sehr freuen, wenn es in 2015 endlich weiter vorangeht, was das projekt marina garden betrifft.

mit freundlichen grüßen
s.werner


Vor etwas mehr als 25 Jahren lebte ich in einem Land, dass ideologisch und wirtschaftlich bankrott war, weil es seinen Bürgern sowohl in ideologischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht keinerlei Freiraum, keine Verantwortung, keine Rechte gab. Im Gegenteil: Alles wurde bestimmt, reglementiert, auf niedrigstem Niveau gleichgemacht.
Deshalb brauchte dieses Land eine gleichmachende Ideologie, um seine Bewohner zu disziplinieren.
Deshalb brauchte dieses Land eine Mauer, um seine Bewohner eingesperrt zu halten.

Als diese Mauer fiel fiel auch das Land wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Und die Menschen standen da und hofften in ihrer Mehrzahl auf die Segnungen eines wirschaftlich stärkeren Westens. Also auf die privaten Investoren, die Häuser instand setzten, Fabriken modernisierten und neu bauten, konkurenzfähige Arbeitsplätze schufen – und so den Grundstein für ein in materieller Hinsicht befriedigenderes Leben legten.
Schon vergessen?

Die Argumentation der Gegner dieser Wohnanlage erinnert mich in fataler Weise an die Ideologie dieses zu Recht untergegangenen Landes. Mit großer moralischer Entrüstung wird da das Profitinteresse dieser schrecklichen Investoren verteufelt, die sich das Recht herausnehmen, auf eigenem Grund und Boden Häuser bauen zu wollen.
„Ja wo leben wir denn? Das kann doch nicht jeder! Überhaupt: Privatwirtschaft ist profitorientiert. Das ist furchtbar. Das ist unmenschlich. Kapitalismus ist unmenschlich. Profithaie, die gehören verjagt. Und das Grundstück soll niemandem gehören, da hätten alle was davon. Das wäre gerecht.“

Liebe Leute, wo lebt ihr? Ohne jede Menge privat finanziertes Kapital in den letzten 25 Jahren gäbe es unsere Stadt in ihrer heutigen Schönheit nicht. Schon vergessen, wie die Neustadt 1989 aussah? Fünf Jahre später wäre sie eingefallen, ganz ohne Zutun. Aber die schrecklichen Miethaie, die da alles sanierten, die gehören vertrieben?

Und nicht zu vergessen: Ohne das (fast immer) privat fianzierte Bauen in den Hunderten von Jahren ihrer Stadt-Entwicklung gäbe es Dresden in seiner heutigen Form auch nicht. Wie auch alle anderen Städte.
Mit welchem Recht also verteufelt Ihr private Investoren, wenn sie etwas Bauen wollen, was Euch nicht gefällt?

Natürlich kann und muss ich als Bürger dieser Stadt nicht jedes Bauvorhaben gut und begrüßenswert finden. Aber das kann ja auch gar nicht so sein. Weil sonst Nichts entstünde. Weil Nichts, was entsteht, allen gefällt.
Aber sollte man in einem toleranten Gemeinwesen nicht aushalten, wenn das Haus des Nachbarn vielleicht nicht ganz den eigenen Vorstellungen entspricht? Zumal es ja nicht das eigene, sondern das Haus des Nachbarn ist?

Und noch was zum Thema Profit, diesem verteufelten Zeugs:
Jeder Bäcker muß Gewinn = Profit erwirtschaften, wenn er mir seine Brötchen verkaufen will. Na und? Vom Gewinn zahlt er Steuern und Sozialabgaben. Und die kommen allen zugute. Und weil es neben ihm noch andere Bäcker gibt, mit denen er konkurrieren muss, bekomme ich gute und preiswerte Brötchen. Wovon der Bäcker lebt und ich etwas habe. Auf dieser simplen Idee baut unser System. Auch beim Häuserbau.

Politik sollte dort steuernd eingreifen, wo Unrecht geschieht. Sie sollte einen klaren und rechtssicheren Rahmen bauen. Über die erhobenen Steuen sollte sie für Bildung sorgen und Infrastruktur, für Schutz und Rechtssicherheit – und für den solidarischen Ausgleich mit den Menschen, die aus verschiedenen Gründen schwächer, ärmer, benachteiligter sind. Das tut sie über Steuern.

Aber sie sollte keine Neiddebatte führen. Denn um diese Aufgaben erfüllen zu können sollte sie die Menschen, die ihr eigenes Geld freiwillig in eine profitorientierte Unternehmung investieren, also den Bäcker und den Häuslebauer, unterstützen. Auf deren Energie, Einsatz, Können und Investionsbereitschaft baut dieses System. Und nur deren Steuern, die sie auf ihren Gewinn = Profit zahlen, können Politiker später wieder für das Gemeinwohl verteilen.

Hört auf, privatwirtschaftliches Interesse zu verteufeln oder – wie heute Herr Kießlich von den „Linken“ – als ideologischen Gipfel gar mit Enteignung zu drohen. Das ist ideologisch verbrämte Willkür und führt in letzter Konsequenz geradewegs in ein Land, welches mich an ein altes erinnert, welches eine Mauer brauchte, um zu existieren …


Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
mit dem purpurroten Mäntlein.

Die meisten kennen diese Zeilen, so beginnt eines der zahlreichen volkstümlichen Kinderlieder Hoffmann von Fallersleben aus dem Jahr 1843. Aber wen hat Fallersleben gemeint? Die harmlose Hagebutte oder den gefährlichen Satanspilz?
Und wer ist hier gemeint? Gibt es etwa Parallelen zu der heutigen Dresdner Politik? Gar im Stadtrat?
Sie inszenieren sich in Ihren Reden selbstverliebt und selbstherrlich. Die Betonung liegt stets auf dem Selbst. Hinter der öffentlichen Inszenierung ist der eine in der freien Wirtschaft so erfolglos wie der andere. Beide haben Zuflucht und Existenzgrundlage in politischen Ehrenämtern gefunden. Beide haben die Unzufriedenheit vieler Wähler ausgenutzt, haben Wahlversprechungen gemacht in dem Wissen, diese nicht einhalten zu können. Darum geht es ja auch nicht. Ist man erst an die Macht gewählt, geht es nur noch um die Inszenierung des Selbst und dessen Erhalt.
Beide handeln aus dem narzisstischen Glauben eigener Machtvollkommenheit unter Ausschaltung politischer Mitwirkung, demokratische Institutionen ignorierend, uneingeschränkt durch geltende Gesetze. Beide haben aber keinesfalls eine charismatische Ausstrahlung, eher eine recht offensichtliche Persönlichkeitsstörung. Und wer´s immer noch nicht weiß, hier noch ein kleiner Tipp: Der eine eher welk, bärtig und Dröge, der andere ein stets fettig glänzender Schmierenkomödiant. Dresdens Zukunft?


Ist denn die Dresden Bau GmbH überhaupt Eigentümer der Grundstücke? Frau Töberich hat ja schon zum Projekt Albertplatz behauptet dort Studentenwohnungen im Auftrag einer Britischen Firma zu errichten, bekanntlich bauen da nun andere. Wahrscheinlich platzt ehe die Immobilienblase in DD bevor hier die Bagger anrücken- na dem Zastrow wurde hier eine reingewürgt, aber was hat er gegen Banane, wollten wir doch im Osten immer!


Hallo Frau Töberich,

falls das in Dresden nichts wird dann bauen sie es einfach in Leipzig.Ist eh die schönere Stadt und dort würde man sich sicher darüber freuen.

mfg


Ich habe heute mit Entsetzen gelesen, dass der Elbradweg, der täglich von 1000den DresderInnen genutzt wird, einfach zerstört werden soll. Ist das ein Scherz? Oder nur die gewissenlose egoistische völlig rücksichtslose Vorgehensweise, um Macht zu demonstrieren und im Konfrontationsfall Maßnahmen gegen alle DresdnerInnen zu ergreifen?
Was stimmt denn nicht mit Frau Töberich? Wenn die Stadt so blöd war, das Grundstück inklusive Fahrradweg zu verkaufen, sollte sie zumindest alle Schritte unternehmen um so die Infrastruktur für alle zu erhalten, die auf diesen Weg angewiesen sind! Es gibt Menschen die die Luft nicht mit Autos verpesten, sondern das Fahrrad nutzen und werden dafür noch bestraft!


Sehr geehrte Frau Töberich,
als ich die Meldung las, der Elberadweg solle weggebaggert werden, zementierte das mein vorschnell gefasstes Bild von einer gewissenlosen, auf Gewinnmaximierung getrimmten Wanderheuschrecke, die vor Erpressung nicht zurückschreckt. Umso mehr Respekt möchte ich Ihnen für die Bereitstellung dieser Seite zollen, auf der nicht nur die Befürworter Ihres Projektes zu Worte kommen. Auch finde ich den Informationsteil am Anfang gelungen und erfreulich sachlich. Jetzt bin ich etwas verwirrt: Wer ist denn nun Regine Töberich: Eine Unternehmerin, die tatsächlich in der Lage ist, sich auch Gegenmeinungen anzuhören und versucht, sachlich, nüchtern und fair ihre Interessen zu vertreten, oder eine wild um sich schießende Desperada, die ohne Not und Aussicht auf Erfolg ein Stück Dresdner Lebensqualität in Geiselhaft nimmt?
Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist, bei gewissen Kommentaren die nötige Gelasseneheit zu wahren (was für beide Seiten gilt), aber Kurzschlusshandlungen führen letzten Endes in die Sackgasse.
Schon die Drohung der Sperrung oder gar des Abrisses kommt bei den Dresdnern nicht gut an: Erpressen lassen will man sich hier nicht so gerne, das hat auch schon die UNESCO mitbekommen. Vor allem aber hätten Sie, sehr geehrte Frau Töberich, in Zukunft ein ernsthaftes Glaubwürdigkeitsproblem, denn schreiben Sie nicht oben unter Punkt 8, dass der öffentliche Raum und besonders der Radweg unangetastet bleiben sollen? Als wie glaubwürdig ist diese Aussage im Lichte der letzten Tage denn nun zu bewerten? Oder haben Sie das Projekt jetzt tatsächlich schon abgehakt und es geht nur noch darum, verbrannte Erde zu hinterlassen?
Ich hoffe sehr, dass es schlussendlich zu einer einvernehmlichen Lösung kommt, dass beide Seiten irgendwie noch zu einem Kompromiss finden. Insbesondere hoffe ich aber darauf, dass Sie sich noch einmal überlegen, was Sie sich von einem (bestimmt nicht billigen) Abriss eigentlich erwarten. Glauben Sie wirklich, die Öffentlichkeit macht den Stadtrat für die Sperrung des Radweges verantwortlich? (Gut, ein paar der Foristen tun das wirklich, aber bei denen hat man eh´ den Eindruck, dass RGR auch schuld ist, wenn mal die Sonne drei Tage nicht scheint…) Ich denke, die Mehrheit wird dies nicht tun, so dass unter dem Strich neben Kosten und Ansehensverlust kein Gewinn zu erkennen ist.


Ich finde, man hätte den Verein noch wenigstens bis zur Bauvorbereitung machen lassen können. Ganz egal ob man seinem Wirken dort darüber hinaus einen Wert beigemessen hat (was ich tue) oder nicht. Es waren nun einmal alte Buden und ich fand, die hatten im Rahmen der Möglichkeiten etwas daraus gemacht. Somit hatten sie zumindest eine gewisse Sicherungsfunktion übernommen und die Standfestigkeit der Gebäude war halbwegs sichergestellt. Und ich finde das ist jetzt der eigentlich aktuelle Skandal: Mit dieser total kindischen ich-mach-mit-dem-Bagger-alles unbrauchbar-Aktion ist das ganze jetzt ein riesiger, schwer abzusichernder und lebensgefährlicher “Abenteuerspielplatz” und bis zur einem Baubeginn ist es noch weit. Ich maße mir zumindest geringfügige statische Kenntnisse an und behaupte, es ist keine gute Idee z.B. unter Deckenbalken die Stütze mal kurz wegzubaggern. Entweder ganz oder gar nicht! Wie will man Kinder von diesem Gelände fernhalten? Im Sachsenbad ist es übersichtlicher und war es immer besser abgesichert und ist trotzdem schief gegangen, als vor ein paar Jahren dort ein Kind starb. Ich will ja nicht unken…..Das ist aber so kein akzeptabler Zustand!! Hier wird ein toatal kindischer „Krieg“ geführt und wenn es unschuldige Opfer geben sollte, wird sicher keiner die Verantwortung übernehmen. Und jetzt die Androhung, die Allgemeinheit in Haft zu nehmen und den Elberadweg abzubaggern. Entschuldigen Sie bitte, Frau Töberich, aber von besonderer menschlicher Reife zeugt das nicht. Jeder weiß, daß einem die Verwaltung das Leben schwer machen kan. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß Ihr derzeitiges Verhalten in der Sache Ihren Zielen nutzen wird.


Werte Frau Töberich,

auch ich zolle Ihnen Respket für die Möglichkeit der bivalenten Meinungsäußerung auf dieser Website.

Ja, es ist richtig, Sie sind rechtsgültige Eigentümerin des Grundstücks. Und ja, auch die linken Fraktionen haben sich ehemals für eine Bebauung ausgesprochen. Doch bitte hören sie auf, im Vergangenen zu verharren, sowie sich und Ihre Zunft als gute Menschen, mit guten Absichten für alle in Dresden anzubiedern.

Stattdessen sollten Sie anerkennen, dass Tatsachen und Meinungsbilder sich verändern – moralisch auch über den gesetzlichen Rahmen hinaus. Sie sprechen von Klientelpolitik? – vielleicht verschließen Sie auch die Augen und Ohren vor eben jener Tatsache, dass zum Stadtratswechesl sich Mehrheiten verändert haben, dass Werte sich verändert haben und Politik seit dem für anderes Klientel gemacht wird. Ihr Vorhaben und derzeitiges Handeln steht präsentativ für eine (CDU)Politik der letzten 20 Jahre, für die diese zurecht abgewählt wurde. Verkaufen Sie das Grundstück zurück an die Stadt und geben Sie es an alle Bürger zurück – eine Lösung wird sich hierfür sicherlich finden.

Gnaz persönlich will es mir einfach nicht in den Kopf, mit welcher Gleichgültigkeit Sie über gewachsene Strukturen hinwegbrechen (wollen). Können Sie nicht akzeptieren, dass Menschen andere Vorstellungen von Leben und Stadtbild haben und diese Vorstellungen von breiter lokaler Seite getragen werden? Können wir nicht Chancen nutzen, es anders zu machen als anderswo? Sollten wir nicht Menschen fördern, die durch eine alternative Lebensweise zum (Um-)Denken anregen und Alternativen tatsächlich aufzeigen? Wie können sie nur so abgestumpft sein, einen Sinn für Vision in den bestehenden Strukturen vermissen zu lassen? Wie können Sie ganz persönlich dieses Vorhaben mit sich vereinbaren – würden Sie in einen dieser Betonwürfel ziehen? Hebt Ihr Vorhaben den Lebenwert aller, langfristig? Warum braucht auch Dresden eine Hafencity? Warum muss dieser Freiraum auf Krampf bebaut werden? Warum muss es Ihnen nur ums Geld gehen?

Baggern sie den Radweg weg, Sie bringen so nur noch mehr Menschen gegen Sie auf und Sie schaffen ganz automatisch ein Forum gegen Ihr Vorhaben: Sie erzeugen Aufmerksamkeit selbst bei all denen, die diesen Radweg täglich nutzen und bis dato keine Meinung zur Problematik haben; und Sie schaffen es selbst jene gegen sich aufzubringen, die Ihnen bis hierher folgten.

Ja es war ein Fehler dieser Stadt, das Grundstück zu veräußern! Wenn sie aber ein Gewissen Ihren Mitmenschen, den Dresdnern, vor allem aber denen vor Ort haben, verkaufen Sie und dann ziehen Sie sich ruhig zurück. Ich werde Ihnen, wie wohl all jene, die einen Wechsel wählten, keine Träne nachweinen! Die Zeit wird eine andere Kultur von Investoren bringen, die selbstkritischer ihrer Verantwortung walten. Dann könnten Sie vorangehen und zeigen, dass Sie es besser können.


Viel „Spass“ in Dresden Frau Töberich, falls unser aller „Freundin“, Frau Stange, zum OB wird.


Sehr geehrte Frau Töberich,
es ist wirklich interessant, wie Sie mit Ihrer neuen Anzeige in der SZ am 14.03.15 Tatsachen grundlegend verdrehen. Sie schießen gegen den inzwischen platt gemachten Freiraum Elbtal, wo es keinerlei Beschluss gibt, dass Sie diesem Freiraum zur Verfügung stellen sollen. Sie wollen den Globus-Markt verhindern, da er vielleicht den Wert Ihres Geländes absenken könnte. Sie meinen Ihr Grundstück und das von der Sternstraße sind gleich? Nein?! Ihr Grundstück liegt genau in einer FLußbiegung und wenn man etwas in Physik aufgepasst hat, weiß man, dass genau an diesen Stellen die Fließgeschwindigkeit und damit auch die Stärke eines Hochwasser viel höher ist. Und bitte wem wollen Sie weiß machen, dass Dresden vor der Flut gerettet wird, wenn Sie dann die Tiefgaragen fluten. Ihre Eigentümer werden begeistert sein ihre Mercedes und Co anderswo parken zu müssen und dann einen nassen Keller haben.
Und nun wollen Sie großherzig sein und den Elbradweg, der an das euopäische Radwegefernnetz angebunden ist, der Stadt schenken, wenn Sie schalten und walten können, wie es Ihnen gefällt? Ich hoffe sehr, dass nun viele Bürger merken, wie Sie hier agieren wie ein bockiges Kind, welches nicht sein Einhorn bekommt. Natürlich schießen Sie auch gut gegen die Regierung und machen damit indirekt Werbung für die CDU, denn diese würde Ihnen alles genehmigen, wenn diese wieder Bürgermeister wird.

In verbleibender Hoffnung, dass die Bürger wach werden.


Luxuswohnungen neben einer Eventlocation/Disco/Beachbar ist eine gute Mischung. Da ist doch Ärger vorprogrammiert!


Was für ein Affentanz. Wenn eine breitere Öffentlichkeit unternehmerisch tätig wäre und wenn mehr Menschen Risikobereitschaft annehmen und so handeln würden, würden sie verstehen, wieviel Aufwand und Risiko ein sogenannter Investor in die Hand nimmt, bevor eine Rendite, geschweige denn ein wirklicher Gewinn in einem Vorhaben entsteht. Den fiskalen Aspekt und die Einahmen der öffentlichen Hand durch ein solches Vorhaben noch ganz beiseite gestellt.
Als Architekt bin ich nicht unbedingt ein Freund der Architektur der Marina Garden. Sie sind mir zu brav und zu wenig gewagt, um Neues zu schaffen. Aber der bauchgesteuerte Shitstorm gegen die Entwickler ist ein tragisches Zeichen von Bürgern und öffentlicher Seite und führt selbstständig denkende und handelnde Menschen an die Grenze ihrer Möglichkeiten, kurz zusammengefasst, kann durch falsche öffentliche Zusagen, dann noch von gelenkter Presse manipuliert, Menschen in den Ruin getrieben werden. Wer sich damit beschäftigen möchte, möge in der Zeit den Ausführungen des Bundesrichters Fischer folgen, der diesem Thema sehr guten Ausdruck verleiht.


Der Fall ist eigentlich klar. Es handelt sich hier um ein PRIVAT Grundstück. Die Stadt kann von unseren Steuergeldern so viele e.V.s finanzieren, bis die Kasse leer ist. ( Wird nicht lange gut gehen) Aber eben nur auf öffentlichen Grundstücken. Darum hat ein nicht geduldeter e.V. auch nichts auf einem Privat Grundstück zu suchen.
Nun zum Invest. Ist der Bauantrag genehmigt, gehts eigentlich los. Das ganze hier ist für Normalbürger nur noch eine Lachnummer was hier RRG ablassen. Man hört nur Sozialwohnungen hier, Förderung da. Wenn aber ein Investor selber zupackt und Wohnungen auch für das bessere Bürgertum baut, geht RRG gleich in Stellung. Was die Leute aber immer vergessen: Wer bezahlt den höchsten Anteil Steuern in D und ermöglicht so den Sozialstaat? Ich drücke Ihnen beide Daumen für Ihr Projekt.


Marina hört sich gut an. Aber diese hässlichen Würfelhäuse auf dem Bild sind 0815. Außerdem hat nur das vordere Haus den echten Elbblick.
Ich habe nichts gegen eine Bebauung, aber wenn schon dann mit Niveau. Nochmal überarbeiten.


He Torsten, sag, was leistest Du denn Großartiges, dass Du Dich hier so aufplusterst?
Vielleicht überarbeitest Du erstmal Deinen Denkapparat, bevor Du hier in hochherrschaftlicher Manier Aufträge verteilst?


Mal was Allgemeines zu der Gestaltung von Dresden:
Zu erst an die FDP und deren Vertreter – die sich bitte unbedingt auch PERSÖNLICH an den Kosten des allgemeinen Wohnungsbaus+Schulbaus+Kita-Ausbau zusammen mit der CDU+Vertreter beteiligen sollen – es wurden über Jahre unter diesen beiden Parteien in Dresden tausende Wohnungen (~ 13 000) sinnlos abgerissen, Schulgebäude verfallen gelassen, Schulen und Kindergärten geschlossen – und gleichzeitig wurde die Innenstadt immer hässlicher zugebaut mit riesen Einkaufstempeln sonstigen Bauungetümen, die in der Form kein Mensch braucht – es gibt dort kaum mehr einen Grashalm: das ist schon so schlimm, dass im Sommer die Temperaturen auf diesen zugepflasterten Plätzen rund 6 °C höher sind als in der Umgebung weil (wer hätte das gedacht?) Bäume doch tatsächlich wichtig sind – Nein ich bin nicht grundsätzlich gegen Neues – zB der Brunnen auf der Pragerstraße, der im Betrieb wie Busteblumen aussieht – einer meiner Lieblingsbrunnnen überhaupt – da braucht man aber wirkliche Kreativität – die „moderne Architektur“ in Dresden ist zu 95% einfach nur hässlich
Und die FDP und Eigentumsrechte – da kann man nur laut Lachen – es werden seit Jahren die Eigentumsrechte der Menschen mit Füßen getreten – Staatseigentum heißt nichts weiter als, dass etwas ALLEN gehört und das was nach der Wende im Osten an Staatseigentum verscheuert wurde „fürn Äppel und ’nen Ei“ ist eine Frechheit und wenn es um den Bau von Autobahnen geht kennt auch keiner Privateigentum –

so und zu dem Projekt an sich … – ich hätte ja lieber wieder viel mehr Grünflächen in Dresden und von wegen angemessene Mieten – kein normaler Mensch bekommt alle 3 Jahre mal 20-30% mehr Lohn für nichts – aber die Mieten dürfen regelmäßig um diesen Anteil für nichts erhöht werden – 20% !! – das ist ein Fünftel – wo ist denn da das Verhältnis?????- ich meine das ist ne Exponentialfunktion und damit man richtig gut verdient, wurde dafür gesorgt, dass zu wenig Wohnungen da sind (siehe oben)- Wohnungsmangel – das gleiche Problem gab es in der Misswirtschaft der DDR auch immer. Herzlichen Glückwunsch an die Parteien
und herzlichen Glückwunsch an die Autorin dieser Seite, die verantwortlichen für diese Zustände zu zitieren


Mir ist das Bauprojekt und sein Hintergrund eigentlich egal. Aber wir haben nunmal glücklicherweise eine Demokratie. Und deshalb entscheidet der Stadtrat, was wo gebaut wird. Daran muss sich auch eine Investorin halten, denn auch diese steht nicht über dem demokratisch legitimierten Stadtrat. Allein deshalb – und wegen der Erpressungversuche auf Kosten der Allgemeinheit durch die Drohung der Zerstörung einer Hauptverkehrsstraße – hoffe ich, dass die Stadt Dresden die Interessen der Allgemeinheit durchsetzt und die für den Elberadweg notwendigen Grundstücke entweder per Vorkaufsrecht oder per Enteignung in das Eigentum der Stadt überführt. Das hat man beim Bau diverser Straßen in und um Dresden schließlich in der Vergangenheit auch so gemacht, es ist nicht ersichtlich, warum für den Elberadweg etwas anderes gelten sollte. Schade, dass sich Frau Töberich in diesem Fall mit diesem Erpressungsversuch auch um jede Chance für einen Kompromiss zu ihrem Gunsten gebracht hat, denn angesichts der Erpressungsversuche wäre jedes Nachgeben der Stadt in der Sache nur eine Aufforderung zur Wiederholung derartiger Drohungen in diesem oder anderen Fällen.


Habe heute in der Bild einen Artikel über Regina Töberich und ihr vorhaben gelesen. Einerseits bin ich über soviel Arroganz und Frechheit dieser Frau entrüstet. Anderseits enttäuscht darüber, das sich die Dresdener sich das gefallen lassen. Diese Frau will euch ein Stück Kultur und Landschaft wegnehmen! Sie will die Allgemeinheit aussperren, damit sie entsprechenden Gewinn machen kann. Denn ein Wohngebiet aus dem der Mob ausgesperrt ist bringt wesentlich höhere Mieterträge. Es geht nur darum mit allen Mitteln Geld zu machen. Ihr seit der Frau doch egal, von wegen Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze auf Zeit sicherlich. Aber wenn der Mob die Häuser gebaut hat, dann raus! Und an der Elbe, in der Natur hat ihr dann auch nichts mehr zu suchen.
Und wenn das Schule macht, ist das nur ein Anfang. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die nächsten Immobilienhaie sich auf das Elbufer stürzen.


Liebe Frau Töberich,
Sie polarisieren und ich glaube, das ist nicht gut für Ihr Projekt. Ich war eigentlich immer für eine Bebauung, aber ich war und bin auch ein Freund der rotgrünen Stadtratsmehrheit. Ihre Zeitungsanzeige seinerzeit und Ihr Auftreten irritieren und das ist schade und mit Sicherheit hinderlich für Ihr Projekt. Sie sollten versuchen, verbal abzurüsten und nebenbei irgendetwas Soziales in dem Gebiet mit anzubieten. Nur so werden Sie erfolgreich sein. Mich würde das sehr freuen.


Ich bin mit den Einzelheiten des Projektes, zugegebenermaßen,nicht absolut vertraut, bin aber doch entsetzt über die Schlichtheit, mit der wider die „Besserverdienenden“ gewettert wird, die sich diese Wohnungen nur leisten können, weshalb der „normale“ Dresdner „nichts davon hat“. Was meinen die werten Schreiber wohl, wo diese Mieter herkommen? Aus anderen Wohnungen womögich, die dann dem „normalen Dresdner“ wieder zur Miete angeboten werden und so den Mietwohnungsmarkt entlasten. Auch Zuziehende, die solch eine Wohnung mieten /kaufen, belasten nicht an anderer Stelle den Wohnungsmarkt. So wird indirekt doch das Angebot an „normalen“ Wohnungen erhöht und der Mietpreis nach unten gedrückt.Sollte eigentlich einleuchtend sein, wenn die Sinne nicht durch Neid und tumbe Ideologie getrübt sind.


Sie schrieben:

„Selbstverständlich bleibt der bisher öffentliche Teil des Grundstücks auch weiterhin öffentlich. Dies betrifft insbesondere den Elbradweg sowie die Elbwiesen. […].“

Ich verlasse mich darauf und freue mich darüber, dass Sie hierzu eine feste Meinung haben. Insbesondere sind die Drohungen, die Ihnen zugesprochen werden, also Enten, wenn ich Ihnen glauben kann. Ich kann nicht glauben, dass Sie den Elberadweg wirklich wegbaggern lassen wollen. Sie haben ja hier erklärt, dass Sie ihn selbstverständlich nicht wegbaggern werden.

Freundliche Grüße von Bernd Hutschenreuther


Ich liebe den Elberadweg, aber danke, dass Sie sich gegen diese RotRotGrünen Ideoten zu Wehr setzen, wir brauchen viel mehr von solchen Typen wie Sie in Dresden, nur so kann Deresden die coole Stadt bleiben, welche sie zweifellos noch ist!! Vielen Dank und weiter so!!


Na Sie sind ja eine ganz Fleißige, so spät am Abend noch auf Arbeit! Dann wünsch ich noch frohe Baggerei!


Hallo Frau Töberich,
vielen Dank, mit der heutigen Aktion haben Sie alle Vorurteile gegen Sie bestätigt und eine klare Wahlempfehlung für die Bürgermeisterwahl geliefert. Die Peinlichkeit von Pegida noch zu toppen, war nicht leicht, dass muss man Ihnen schon lassen. Deutschland und die ganze Welt werden sich über diese Provinzposse totlachen.
Der eigentliche Skandal ist aber, dass unsere Behörden nicht unmittelbar dagegen vorgehen, sondern zulassen, dass unter unmittelbarer Gefährdung von Passanten öffentliches Eigentum zerstört wird. (Ich nehme an, dass Sie nicht die Asphaltdecke bezahlt haben).
Ich hoffe, dass andere Kommentatoren recht haben und das ganze ernsthafte juristische Konsequenzen nach sich Zieht. Allein mir fehlt der Glaube….


bevor der Punkt geändert oder gelöscht wird, möchte ich ihn hier nochmal zitieren:
(zugegeben, dass der Asphalt auf dem Radweg drauf bleibt steht da nicht ;-) )

Stand 07.Mai 2015
8.Werden die Elbwiesen und der Elbradweg für die Öffentlichkeit gesperrt?

Selbstverständlich bleibt der bisher öffentliche Teil des Grundstücks auch weiterhin öffentlich. Dies betrifft insbesondere den Elbradweg sowie die Elbwiesen. Aber auch auf dem übrigen Gelände, …


Ich wünschte es gäbe mehr Menschen mit solch einem Tatendrang. Hut ab für’s Durchhalten und Schwimmen gegen den Strom. Und den ganzen „Ich habe Recht studiert und das darf Sie nicht Leuten“ soll gesagt sein: So wie es in den Wald rein ruft… Respekt und weiter so werte Kollegin.


Dresden braucht bezahlbaren Wohnraum und keine Luxustempel im Hochwassergebiet !
Und nach dieser Aktion heute einfach nur noch lächerlich …


hallo frau töberich, ich habe vollstes verständnis für ihre aktion heute und hoffe, der angreifer welcher sie geschlagen hat, herr michael ton, RA und ortsbeirat der grünen, bekommt seine grechte strafe,


Es gibt wenige Worte, die die heutige Aktion beschreiben… Mit überheblicher Arroganz medienheischend öffentliche Infrastruktur zerstören… ein schlicht unnötiger, gar frecher Akt gegen den Dresdner Bürger.


Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.


Frau T., Sie dürfen Herrn Z. nun küssen.


Eine erstklassige Aktion die ich gern live erlebt hätte!

Was soll eigentlich dieses ganze Gejammer von „wir brauchen keine Luxuswohnung…bla bla“?? Wie kommt man zu einer solchen Meinung?
Nur weil man lieber regelmäßig Trommelkurse besucht hat statt einen Beruf zu erlernen und sich daraufhin keine Luxuswohnung leisten kann sollte man diese dennoch den Leuten gönnen, die sich Luxus eben leisten können.
Wo ist denn eure beschissene Toleranz die ihr immer predigt?
Eure Toleranz hat ja Herr T. nun nochmal sehr anschaulich demonstriert :-)
Es mag viele Probleme bezüglich Wohnraum geben, aber diese sind weder von Frau Töberich gemacht, noch könnte sie diese beseitigen.

Also schaltet erst einmal euer Hirn ein bevor ihr hier linksversiffte Tofuschnittchen-Kommentare abgebt!


Frau Töberich darf froh sein, bloss eine Backpfeife kassiert zu haben – ich hätte sie aufgeknüpft am nächsten Baumast und ihre Leibwächter-Männer geköpft oder entmannt.
Frau Töberich samt Firma: Hauen Sie ab aus Dresden!


Ich stimme den Vorredner voll zu, sollen etwa Hartz 4 Wohnungen an selber Stelle entstehen? Nein, dann sollen doch lieber die Menschen da wohnen, welche ihr lebenlang hart arbeiten, statt Sozialschmarotzer und RotRotLinks-Versteher! Im Übrigen brauchen wir keinen billigen Wohnraum in Dresden, denn wer sich die Innenstadt leisten kann, soll auch da leben, andernfalls sterben unsere Dörfer noch völlig aus, nur weil alle in der stadt leben wollen! Hut ab Frau Töberich!!!! Tolle Frau!!!!


Es ist ekelerregend, dass hier nicht nur Gewalt befürwortet, sondern auch noch schlimmere Gewalt als akzeptabel bezeichnet wird.

Frau Töberich wird nun hoffentlich behandelt wie jeder andere Bürger auch: Strafverfahren wegen § 315b Strafgesetzbuch, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Darauf stehen bis zu fünf Jahre Haft. Wäre ja noch schöner, wenn Frau Töberich offensichtlich nicht nur über dem Baurecht, sondern auch noch über dem Strafgesetzbuch steht.


Ihr Marina Garden sieht ja toll aus, Frau T. Ich war gestern mal da. Dieses geschickte Weglassen von störenden Elementen, die eh nur der Stabilität dienen und somit unnütz sind – genial. Dass die Häuser nicht so wie auf den Mockups aussahen, kann ja mal passieren. Mir haben die eh nie so richtig zugesagt. Auch das Mahnmal bzgl. der Zerstörung Dresdens haben Sie gut hinbekommen. Der Elberadweg sieht nun aus, wie eine der vielen zerstören Straßen 1945. Falls Sie allerdings vorhaben, Ihr Museum noch etwas auszuweiten, indem Sie die ganze Altstadt originalgetreu (Stand 1945) restaurieren, sagen Sie mir bitte vorher bescheid, ja?!


Sehr geehrter Herr „Pittiplatsch“ Suhm. Du tickst doch nicht ganz sauber, oder? Dein Niveau ist das gleiche wie das des Anwaltes für Einkommensschwache Michael Ton. Wenn ich den seinen Tätigkeitsschwerpunkt lese, dann wird mir schlecht. Eigentlich sollte er doch momentan gut zu tun haben und gar keine Zeit finden, öffentlich Frauen zu schlagen! Es ist an der Zeit, solches ungewaschenes linkes Zeckenpack wie Dich und diesen Pseudo-Anwalt aus unserer schönen Stadt zu kehren!!! Wir sind froh, dass es Menschen gibt, die sich eine schöne Wohnung in guter Lage leisten können und wollen, davon partizipieren auch unsere Mitarbeiter.Frau Töberich hat das einzig Richtige getan.


Sehr geehrte Frau Töberich,
Es ist zwar schade, dass es erst soweit kommen musste mit dem wegbaggern des Elberadweges, aber vielleicht wachen jetzt endlich doch einige eingestaubte Bürokraten & Entscheidungsfinder auf der anderen Seite mal auf, dass Ihre Politik nicht so aufgeht. Ich kann Sie voll & ganz verstehen.


Sehr geehrte Frau Töberich,

ich bewundere Sie für Ihre starken Nerven und wünschte mir mehr von solchen Menschen in unserem Land. Ich kann mich zwar überhaupt nicht für dieses Marina Garden erwärmen. Das ist aber mein persönliches Empfinden. Was ich aber aus eigenem Erleben nachfühlen kann, ist die Hilflosigkeit, Machtlosigkeit, dieses Ausgeliefert sein unseren Behörden gegenüber, die vergessen haben, dass sie ihren Bürgern dienen sollen. Davon sind unsere Diener aber weit entfernt. Stattdessen wird man permanent vertröstet und mit Ausreden konfrontiert. Für ein Unternehmen, welches auf Planungsicherheit setzen muß, ist das Verhalten unserer Behörden eine Katastrophe. Im Grunde müssten sich alle Investoren zurückziehen, weil man hier in Dresden auf keinerlei Zusagen bauen kann. Heut Hü morgen Hott. Ich selbst hätte mir ein Druckmittel gewünscht für unsere Ämter. Sie haben eines in Form des Elbradweges. Es ist auch für mich nicht schön, dass er weggebaggert wurde, aber vielleicht erreichen Sie ja doch Ihr Ziel, dass endlich Bewegung in die Sache kommt. Darüber hinaus finde ich die Art wie hier mittlerweile kommuniziert wird ekelhaft und verurteilenswert und damit meine ich auch die Berichterstattung der SZ.
Ihnen, Frau Töberich, wünsche ich weiterhin starke Nerven und Durchhaltevermögen!! Meine Hochachtung haben Sie!


Als völlig unvoreingenommene Person, die erst heut vor der Aktion erfahren und sich grad in das Projekt eingelesen hat, kann ich zu der Aktion nur gratulieren obwohl ich selber den Fahrradweg nutze. Lösung einfach den Radweg etwas an die Elbe versetzen und fertig. Ein eventueller Park wird da auf absehbare Zeit nicht realisiert und so wie es jetzt da aussieht kann es nur besser werden.


Hallo Frau Töberich,

tolle Aktion. Meine Hochachtung. Lassen Sie sich nicht beirren. Auch in Süddeutschland werden ihre Aktionen mit großem Interesse und Zustimmung verfolgt.


Es ist schon verrückt. Obwohl diese Frau uns allen massiv schadet, gibt es hier immer noch einige Jubelperser. Ich bin für eine sofortige Einweisung dieser Frau in die Psychiatrie. Andernfalls wird ganz Dresden bald wieder genauso aussehen wie 1945. Hätten die Wiederaufbauenden das früher gewusst, hätten sie die Trümmer gleich so liegen gelassen.


Die Politiker, die mit unseren Steuermitteln bezahlt werden!!!!!
und wieso hat eine Partei EINE Meinung und eine andere Partei eine andere?


Schade. Der Mensch hat es nie gelernt, mit Macht umzugehen. Weder mit der Macht des Geldes und des Eigentums, noch mit der Macht der Deutungshoheit und Weisungsbefugnis. Ich hoffe wir erziehen dereinst bessere „Machthaber“.


Bei Lektüre dieser Seite und der Kommentare bin ich einigermaßen erschüttert, wie niedrig das Niveau des Austauschs hier an vielen Stellen ist. Scheint aber an vielen Stellen und in vielen Themen symptomatisch für diese Stadt: Im Zweifelsfall wird endlos argumentiert, gern auch hart und unsachlich und vorrangig in einer Art und Weise, in der jeder felsenfest auf seiner Position beharrt, weil der Gegenüber in unlauterer Motivation oder böser Absicht operiert. Worte wie „Kompromiß“ oder „Konsens“ scheinen an dieser Stelle im Dresdner Vokabular nicht vorzukommen, das war schon bei Projekten in der Vergangenheit so – im Zweifelsfall lieber Betonkopf-Mentalität. Daß die DresdenBau mit Wegbaggern des Radwegs Fakten geschaffen hat, gefällt mir nicht, und rein persönlich habe ich auch Probleme mit MarinaGarden sowohl im Blick auf die Architektur als auch im Blick auf die Nutzung der Industriebrache an der Leipziger Straße. Aber: In einer gewissen Weise verstehe ich Frau Töberich durchaus. Der ganze Prozess um die gegenwärtigen Bebauungspläne in und um dieses Areal ist mittlerweile mindestens genau so peinlich wie große Teile des Diskurses um die Waldschlößchenbrücke oder andere Dresdner Streitprojekte. Schade eigentlich.


Mit (noch zu wenig)Geld kann man sich eben doch nicht alles kaufen. Auch wenn einem dies korrumpierte Politik(er) mittlerweile ständig hinter verschlossenen Türen weismachen möchten. Dumm gelaufen!


@Meriko… können sie ihre primitiven pharsen auch mit fundierten fakten oder dergleichen belegen?? oder ging es ihnen in ihrem einzeiler nur darum, mal dampf abzulassen? wenn ja..treiben sie sport… ist effektiver…

es ist schon sehr erstaunlich, wie sich die rrg freunde und die freiland-gutmenschen hier benehmen… sowas ist eklig und dumm


@Sven, @ Farbbombenbastler @Rohrstock…ich begebe mich mal auf ihr nievau…und frage sie drei, ob ihre eltern nicht vielleicht geschwister sind?? oder ob sie drei bei geburt nen synapsen-schaden erlitten haben…. anders kann ich mir ihre dünngeistigen ergüsse nicht erklären…. diskussion ja…aber so???? armes deutschland….
was mich aber wirklich interessieren würde @Farbbombenbastler, was hat marina garden mit pegida zu tun?? kommt da bei ihnen neben „produkt der „inzucht“ noch hochgradige schizophrenie dazu?


Swhr gehrte Frau Töberich:
Sie schrieben und gaben Ihr Wort:

“Selbstverständlich bleibt der bisher öffentliche Teil des Grundstücks auch weiterhin öffentlich. Dies betrifft insbesondere den Elbradweg sowie die Elbwiesen. […].”

„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ sagte ein bedeutender Politiker und ein anderer formulierte: „Niemand hat vor, eine Mauer zu errichten.“

In Weimar hat ein Herr Bernd Kauffmann, seinerzeit Chef der Kultuthauptstadt, versucht, den Thüringern die Bratwurst zu verbieten. Das ist das einzige, an was man sich erinnern wird.

Sie, als Architektin, werden in Erinnerung bleiben, als Eigentümerin, die das Volk ausperrte und den Elberad- und Wanderweg wegbaggerte. Immerhin kommen Sie so ins Fernsehen.

Dabei scheuen Sie Kompromisse, wie der Teufel das Weihwasser.
Ich habe Sie für eine hervorragende Architektin gehalten. Jetzt sind Sie nur noch eine kapitalistische Unternehmerin, die auf nichts Rücksicht nimmt und niemanden, nicht mal auf Menschen im Rollstuhl.

Ich möchte Sie bitten, doch zu einem Kompromiss zu kommen und vor Allem Ihr öffentlich gegebenes Wort zu halten, ich wiederhole es: Sie schrieben:

“Selbstverständlich bleibt der bisher öffentliche Teil des Grundstücks auch weiterhin öffentlich. Dies betrifft insbesondere den Elbradweg sowie die Elbwiesen. […].”
Dem Wissenden genügt’s.

Viele Grüße von Bernd Hutschenreuther


Korrektur: Es sollte Sehr geehrte Frau Töberich heißen. Verzeiung für den Tippfehler.


2. PS:

Ich distanziere mich ausdrücklich von solchen Äußerungen, wie sie von Marcus Suhm getan wurden. Das ist keine Diskussion mehr.

Bernd Hutschenreuther


Klasse Frau Töberich! Endlich mal eine Frau, die so rochtig „Eier“ hat. Der RotRotGrüne Stadtrat muss wohl endlich einsehen, dass wir keinen Sozialismus haben. Denn der hat ja bekanntlich noch nie richtig funktioniert.

Lassen Sie sich nicht unter kriegen!

Liebe Grüsse aus Hellerau


Hier spiegelt sich in den Diskussionen wieder, wie die sogenannten alternativen Gutmenschen ticken.
Glückwunsch an Frau Töberich für soviel Mut, für mich wären Sie eine Kandidatin für den OB Posten.
Was uns jetzt an blassen Typen zur Auswahl stehen, mir wird himmelangst.


An Tom und vorallem Paulchen: Mit einem Mangel an Toleranz hat die meiste Kritik hier nichts am Hut. Der Radweg war ein von Vielen genutzter Weg, der zu Gunsten der Pläne einer Person zerstört wurde. Und dass nicht jeder einen Job machen will, mit dem man einen Haufen Kohle, manchmal auch zu Lasten Anderer, scheffelt, nur um des Geldes Willen und stattdessen einen Beruf ausübt, der ihm gefällt oder ihn erfüllt, macht jene nicht zu Sozial Schmarotzern. Und die: „Die Innenstadt den Reichen, die Armen aufs Land“ Aussage, ist weder intelligent noch richtig. Luxus ist Wahlgut, wer darauf verzichtet muss nicht gleich vertrieben werden. Die Gentrification übernimmt das leider schon für euch.


Super Aktion, machen sie weiter so und verpassen sie bitte auch dem Schläger eine ordentliche Anzeige :-). Das Recht ist auf ihrer Seite !


der abgerissene Elbradweg wird kein Stück näher zum Baubescheid führen sondern zementiert die Fronten. Aber ich kann sie verstehe, Frau Töbrich. Wenn eine Auseinandersetzung nicht mehr an der Sache sondern nur noch über die Ideologie geführt wird steigt der Blutdruck schneller als die sachlichen Argumente sich ihr Gehör bahnen können. Viel Durchhaltevermögen !


Hallo Frau Töberich,
Danke für Ihre (mutige) Tat! Die entsetzten Gesichter der rotgrünen Antidemokraten bei der Stadtratssitzung waren mir ein innerer Vorbeimarsch. Einfach köstlich!
Wie in dieser Stadt mit Eigentum umgegangen und gegen Investoren Stimmung gemacht wird hat endlich mal ein Echo erzeugt das eigentlich schon viel früher fällig gewesen wäre.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Thomas Schröder

Extreme World
Papua-Neuguinea


Heinz-Werner hat Recht, die Eltern der beiden sind auf jeden Fall Geschwister. Und da aller guten Dinge ja 3 sind, haben die Montessori-Kinder Rohrstock und Farbbombenbastler noch Ihren lang vermissten Bruder Lactoseintoleranz endlich gefunden!


Mist, nicht aufgepasst. Waren ja schon 3, jetzt sind es halt 4!


Ach, und Grüße noch an XXX, ist das Deine Unterschrift? Nicht geschäftsfähig, schade! Aber auch Dich bringen wir durch!!!


Dem Kommentar von @Annonym vom 08.05.2015 ist nichts mehr zuzufügen. Es ist ernüchternd und macht beklemmend, wie viele Menschen sich aufgrund von irgendwelchen Ideologien scheinbar wieder ein System herbeiwünschen in dem Eigentum einschließlich daraus erwachsenden Rechte und Pflichten nichts mehr zählen und Stadt und Staat schauen zu. Vielleicht noch zur SZ:
Was war vom Zentralorgan des ROT-ROT-Grünen Stadtrates anderes zu erwarten als dünner Journalismus und 100% Linientreue? Frei, Unabhängig und Aufklärend sieht anders aus!

Frau Töberich weiter so und viel Kraft!


Sehr geehrte Frau Töberich,

vielen Dank für diese Aktion! Sie geben mir den Glauben daran zurück, dass in Deutschland noch Menschen leben, die sich zu wehren wissen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die nun auf Sie zurollende Empörungs- und Juristenwelle. Sie sind nicht alleine! Wenn ich Sie in irgendeiner Weise unterstützen kann, lassen Sie es mich bitte wissen.

Mit besten Grüßen von der Elbe
Klaus
aus Hamburg


Ich finde das Abbaggern des Radweges nicht richtig. Man hätte das alles vor Gericht klären müssen und auf das Problem mit dem rechtsbeugenden Stadtrat auf auf nicht übersehbar großen Hinweisschildern direkt am Radweg deutlich machen können.
Dennoch finde ich, dass einigen Naturfreunden – und ich bin auch einer – das Ausmaß hier nicht ganz klar ist. Wenn man einem soziokulturellem Verein die Nutzung des eigenen Grundstücks für eine zeitlang ermöglicht und ihn dann aber nie wieder los wird, falls er politische Kontakte bis in den Stadtrat hat, dann darf man so etwas nie wieder machen. Der Eigentümer ist der dumme. Und wenn ein zu genehmigender Bauvorbescheid aus politischen Gründen verweigert wird, dann ist das ungeheuerlich. Wer soll denn da noch in Dresden Wohnungen bauen? Der neue städtische Wohnungsbau wird es allein nicht richten können. Man muss sich auch mal überlegen, dass die Stadt anfangs sehr froh war, hier lokale Investoren gefunden zu haben. Wir reden hier auch nicht über zu schaffende leerstehende Spekulationsobjekte, sondern über Mietwohnungen! Aber nein, jetzt verhindert Rot-Grün für max. 3 Jahre den Baubeginn um wieder über den kommunalen Hochwasserschutz nachzudenken, der bereits mehrfach als unwirtschaftlich dargestellt wurde.


Respekt für Ihr Verhalten und Handeln. Dem kriminellen Treiben der Rot-Rot-Grünen Einheitspartei in Dresden muss Einhalt geboten werden. Die moralische Untetstützung vieler, vieler Dresdner ist Ihnen gewiß.


Ich fand es gut und wenn Sie mal wieder einen geprüften Baumaschienenführer suchen,Sie können sich gern melden. Dem Recht dem es gebührt , keiner will Reden & hohle Frasen davon gibt es genug und von Eigeninteressen & Willkür möchte ich nicht erst anfangen. Es ist nicht einfach immer dagegen zu halten aber man macht es und das ist richtig. Alles wird gut, denn der Weg ist das Ziel um was zu erreichen & zu bewegen und da ist es egal ob es allen passt. Denn mit Halbwissen vermag man es nicht zu verstehen & zu begreifen.


Weiter so Frau Töbrich.
Die Stadt zeigt sich wieder einmal von ihrer bereits bekannten Seite. Hier ein paar Beispiele. Schulschließungen, Gagfah, Waldschlößchenbrücke, Flüchtlinge usw. Der Einfältige jammert natürlich über die verlorengegangenen 50m Radweg.
Aber ich versichere Ihnen es gibt auch Menschen die Ihre Tun verstehen.


In der Sache haben Sie ja recht, das Verhalten der Stadt ist nicht korrekt. Dagegen hätte Sie gerichtlich vorgehen können und hätten wahrscheinlich auch gewonnen.

Sie haben aber lieber rücksichtslos Wege aufgerissen, dabei Menschen gefährdet und auch Kinder auf einer ungesicherten Baustelle herumtollen lassen.

Ich hoffe, daß Sie wegen Ihres vorsätzlichen Verhaltens zu einer Strafe ohne Bewährung verurteilt werden.
Danach können Sie Ihr Bauprojekt gerne weiterverfolgen (und wenn nötig gerichtlich durchsetzen)


@Frank Leitner..sie schreiben unsinn….niemand kam beim baggern zu schaden und es wurde auch sehr darauf geachtet, dass es nicht mal im ansatz dazu hätte kommen können… die baggerfahrer waren sehr umsichtig und besonnen in ihrem tun und handeln… wer was anderes behauptet, verdreht die tatsachen


@heinz-werner: Daß die Baggerfahrer selbst vorsichtig waren, bezweifle ich ja gar nicht.
Bezüglich der Gefährdung zitiere ich einfach mal die DNN:
„Töberich ließ ihre Bagger ohne jede Baustellensicherung agieren, Passanten liefen umher, schnell waren Dutzende Schaulustige vor Ort. Am Ende turnten Kinder zwischen den Asphaltresten umher“


auch wenn die baustelle nicht abgesperrt war, so liegt deswegen nicht gleich eine akute gefährdung vor… es gab mehrere personen welchen beide augen auf das geschehen gerichtet hatten…. und die baustelle als solche war ja nun wirklich nicht zu übersehen… und wie immer kommt es natürlich darauf an, wie man die sachen sehen will…


Sie haben recht, die Betrachtungsweise ist relevant. Was ich sehe, sind mehrere Leute, die das ‚Recht des Stärkeren‘ durchgesetzt haben. Das ist zum einen Frau Töberich („Recht hat, wer sich die stärkere Baumaschine leisten kann“), zum anderen derjenige, der ihr die Ohrfeige verpaßt hat („Recht hat, wer handgreiflich wird“).

Beides heiße ich nicht gut, und in beiden Fällen hoffe ich auf Konsequenzen.


@heinz-werner
Genau es kommt auf die Betrachtungsweise an. Deswegen wird hier ja auch zensiert.


mein Gott, was für ein Abschaum muss da in Dresden wohnen, die nun mittels Anonymität ihre links-versiffte Sau rauslassen.

Bleiben Sie stark, Frau Töberich!


Hallo Frau Töbrich,
Ihnen alles Gute vor allem Gesundheit und noch viel Kraft um Ihren Weg bis zum Ende zu gehen. Danke für Ihren Mut und Ehrgeiz den Politikern mal richtig die Stirn zu bieten. Obwohl ich selbst den Radweg nutze, bin ich gern bereit einen Umweg zu Fahren um Sie bei dem Vorhaben zu unterstützen. Ich kann die Meinungen einiger Kritiker nicht verstehen, es können nur Leute sein die in ihrem Leben nichts erreicht oder geschaffen haben oder sogar von unseren Steuergeldern leben. Denn nur wer selbst Eigentum erarbeitet hat, ist in der Lage so ein ehrgeiziges Projekt richtig einzuschätzen. Ich hoffe nur das diese Politiker mit ihren Fehlentscheidungen die nächste Wahl nicht überstehen werden. Machen Sie weiter Frau Töbrich und alles Gute.


Lassen Sie sich bitte weiterhin nicht reinreden. Was sie getan haben, ist nur auf dem ersten Blick ein kindlicher Wutausbruch, wie es mehrere Kommentatoren bereits erwähnt haben. Es macht Laune, dabei zu zusehen, wie Sie es schaffen, gegen die Ämter zu bestehen und glücklicherweise mit dem Radweg ein Druckmittel haben, was so viele Leute in Dresden nicht haben werden. Der normale Ausgang ist der, dass die Ämter ihre Mühlen langsam mahlen lassen. Das wird hier nicht passieren.

Bleiben Sie stark und fordern Ihre Rechte ein. Sie haben echt „Eier“!


Bleiben Sie weiter so mutig und unbeugsam Frau Töberich !Nur mit diesen Mitteln kann man gegen Linksgrüne Faschisten vorgehen.


Ich bin zwar kein Sympathisant ihres Vorhabens und auch die Aktion mit dem Bagger gefällt mir nicht. Aber als ironischen „Versöhnungsvorschlag“ mit den Grünen: Wie wäre es, wenn Sie den Radweg an dieser Stelle einfach pflastern (mit den gleichen Steinen wie am blauen Wunder) – quasi als ökologische Verbesserung, gegen versiegelte Fläche. Dann wären sie wieder im Recht und keiner kann sich wirklich über die Aktion aufregen. Nur schnell sollten Sie handeln, damit es glaubwürdig bleibt.


Meine Hochachtung, Frau Töberich – großartig! Ich freue mich wie ein Schneekönig. Endlich mal jemand, der seine Eigentumsrechte gegen politische Anmaßung und den blöden Pöbel durchsetzt. Ich finde das sehr begrüßenwert, wünsche mir viel mehr solcher Leute und habe auch rein gar nichts dagegen, dass solche Aktionen plakativ sind. Je plakativer, umso besser – vielleicht aktiviert das langfristig die Restvernunft in dieser Republik. ^^


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